Sun Aug 01, 2004
Umzug
Es ist soweit!
Unser Lockbuch im neuen Kleid.
Herzlich willkommen bei Mikel & Femi
Sat Jul 31, 2004
Lebensarien
Zwischen Sagen und Tun
ohne Wissen um wie und warum
fühle ich mich wie eine Ouvertüre
Femi, partiell peilungsfrei

Ambivalenz
Kontrast
Ich bin
Ufer und Strom
Augenblick und Ewigkeit
Hügel und Horizont
Feuer und Wasser
Vergangenheit und Zukunft
Körper und Geist
und
die Freude
sie zu vereinen


© Eufemia Pursche
DNS
Ich bin in jeder Zelle
ganze DNS
bin in jeder meiner Zellen
ganz zu Hause


© Eufemia Pursche
Fri Jul 30, 2004
warum bin ich nicht krank, Nachbar?
Es gibt Tage an denen ich das ewige Geplärre wohlsituierter Endreißiger nicht ertrage, die sich den Weltschmerz statt Koks spritzen, mit güldenen Nadeln und die Vitalen erschlagen mit ihrer Frustration. Es ist doch Sommer, kein solcher Barbar wie der aus dem letzten Jahr. Der Vollmond verspeist die Bewunderung des Sonnenuntergangs und doch ruft schon das Strickwest nach einem Bier unter der Kühle. Aber es scheint als ob es sich besser depressiven ließe, statt die Sonne suchen zu gehen. Für all die an Deutschland leiden, weil der Proseccopreis treibt und die Steuern tatsächliche wieder selbst zu zahlen sind, ein Lied, gewidmet dem Vollmond, der so stolz über den abgeernteten Feldern hängt und die Mäuse hütet, die endlich huschen dürfen in der Kühle der Nacht, dem Rachen der Räuber entgegen.
Tränenbrei streich ich
auf mein Brot
ich bin es leid
im Nassen zu zu tappen
Ich entsorge Dein
ewig Geplärr
in meinem Innersten
zunächst Ein Mal
Kinder singt weiter
trommelt das Leben
nach Küssnacht
aus Hip Hop und Flügelhorn

ach was dun die Verse weh
nice to meet you

Femi, ferienrelaxt
Thu Jul 29, 2004
Marlene & Humphrey
Auf dem Unterstrich drehten sie sich wortlos und misstrauisch um Wetterfahnen und Kardinalpunkte. Farbvorschläge des Tages glitschten über die Fliesen. Nach Mangos speisten sie Mangas.
Denkst du wirklich, was du sagst?
Please, look at the moon, please.
Avec plaisir, Honey.
Femi
Dichter am Berg II
Dichter am Berg
Monika fängt an hier über ihr Lesefest zu berichten. Sie hat dort ihren Erstling vorgestellt. „Bittersüße Fühlgedichte“ und dabei Menschen eingeladen, die sie zu einem großen Teil nur durch das Netz und die Literatur-Communities kennenlernte (wen alles steht auf der Seite im Link oben). Es war wie immer sehr bewegend Menschen zu „sehen“, die man nur von Foren, Mails, Homepages, Blogs oder Chat kennt. Und das in DER Umgebung. Monika wohnt auf 1000 m Höhe mit freiem Blick auf das Panorama des Millstädter Sees. Umwerfend. Und dort zu lesen war das ebenso. Besonders gefreut hat mich, daß Michi auch da war. Michaela Gruber ist aus Villach also um die Ecke von Monika und hatte ihre Bilder mitgebracht. Bilder die zum Teil schon Jahre virtuell neben Gedichten von mir bei Thyla stehen. Das ist wirklich fast noch seltsamer als die Menschen kennenzulernen. Monika wird sicher noch einiges dort auf ihrer Seite berichten, ich möchte nur ein Bild von Gertraud Schubert hier vorstellen. Denn dort lasen wir aus unseren Lyrologien in drei verschiedenen Dialekten. Das war unser Wettbewerbsbeitrag in 2002 für „Digitale Literatur“ von t-online und DTV. Gibt es nur ein Wort: Geil wars.
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Von Links nach Rechts: MGV Afitz, Gertraud Schubert, Monika Wegscheider, mikel, MGV Afitz.
Das schrieb ich Monika ins „Lesungsbuch“
Power to the People
( Reminiszenz an Monika und Gschriedt)
Ein Netz aus Mondsichelfetzen
verzaubert drei Steine zu Worten
was brauch ich
Kraft ruft der Berg
läßt die Sätze
zwischen den Zeilen
baden drunten
im Sonnenspiegel
aus rotflüssigem Goldstaub
sag nicht immer See
mein Schatz
Und die Verse flitzten...
Danke für die Einladung Monika und die "Beherbergung"
Wed Jul 28, 2004
Preist den Sommer jenseits des Cappuccino
Über den Dächern der Ameisenhaufen fahr ich Ski, was brauch ich Schnee, nur die Stille aus der sie den Salsa kochen und eine Prise des Salzes, mit dem schon die Königin von Saba die Salamander lockte. Keiner der Weisen kennt Deinen Namen, nur Salomon verriet ihn mir gestern im Café unter den wüsten Titanen. Woher wusste ich ihn schon, seit ich Äonen fächelte? Unter das Lid meines geschlossenen Auges schriebst Du ihn mit einem Stift aus Brüsten und Wimpern, während ich mit Riesen schlief aus Nebelbänken von deiner sprühenden Sonne verleimt, die uns das Nichts leuchtet, garniert mit den Schatten der 13 Spinnen an den Himmeln, die ich Dir einst kornbläute und mohnte. Ich schwimme in dem Mehr, das die Sehnsucht schäumt, was brauch ich Ozeane darin zu ertrinken, nur die Augen dazu flattern im Wind, der die Sonnenschirme in den Winter treibt.

meine Verse singen heut Nacht ohne mich, sie haben Ausgang bis zum Grauen
Tue Jul 27, 2004
Das beste Design eines Blogs
soll das hier sein Cappucicino Bar, sagt jedenfalls die Blogsphere der Zeit.
Sagt mal, das darf doch nicht wahr sein! Wo zum Kuckuck ist denn da ein Design? Da hat wohl die Gemeinschaft der Mensaesser der Tu-Chemnitz kräftig nachgeholfen, ein kleines Script könnte da vielleicht geholfen haben? lol. Wenn es denn so ist, dann ist es fast wieder schön. Ein schlicht und ergreifend hundsgewöhnliches Design der Zeit als Jubelteil unterjubeln...wenn es denn so wäre, oder sind die Geschmäcker soweit schon meinem diametral entgegengesetzt? Den Jurypreis verstehe ich wohl eher masochistisch. Sollten solche Blogs Mode werden, dann ist es um Zeitungen wie die Zeit geschehen. Denke ich mal...
Aber die Blogger in sich selbst? Ich hoffe sie sind wirklich nur Faker, das lustige Völkchen....
mikel

Verse, wo sind denn da die Verse
Mon Jul 26, 2004
Ich schäume
Ja, ja...ich schäume
Seit heute morgen dachte ich, das Netz sei sehr leise und stünde spät auf. Erst nach einem lieben Telefont schon zur Abendzeit stellte ich fest, daß mein Provider mal wieder an irgendwelchen Stellschrauben gedreht hat und ich also vor lauter SPAM überhaupt keine Mails mehr erhielt. Ich könnte ja wieder ohne dieses Medium leben, aber die Vorstellung ich hätte Nachrichten erhalten, die einfach nie ankommen, ist so niederschemtternd, dabei könnte es ja sein, daß ich Bilder vom Dichtertreff erhielte oder so..
Wenn es nur ein Gute-Nacht-Gruß vom Vizepräsidenten der Wakwak-Indianer wäre, wegen dem Glückwunsch zum nächtlichen Konzert gestern zur Nacht, selbst dann wäre die Scham hoch...
also, falls mich jemand mailte: sorry folks
mikel (heute ohne Bild)

